Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neue Kooperationen

Bildungsforum Friedberg im Gespräch mit vhs Wetterau

Zu einem digitalen Informationsaustausch per Zoom trafen sich kürzlich Vertreterinnen und Vertreter des Bildungsforums Friedberg mit dem neuen Leiter der vhs Wetterau, Daniel Schütz, und der Programmbereichsleiterin Anna Möller, zuständig für das Themenfeld Gesellschaft & Kunst und Kultur.

Nach einer kurzen Vorstellung der Mitglieder im Bildungsforum Friedberg, die fast alle seit 12 Jahren im Bildungsforum ehrenamtlich tätig sind, stellte Daniel Schütz die neuesten Entwicklungen der vhs Wetterau seit seinem Dienstantritt im November 2019 vor. Anna Möller ging auf das Angebot in den Programmbereichen Gesellschaft, Kunst und Kultur ein.

Aktuell und auch zukünftig sieht die vhs wetterau ihre inhaltlichen Schwerpunkte bei zwei wichtigen Themen: Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Zum Frühjahrssemesterstart 2021 startete die vhs digital mit circa 40 neuen Online-Kursen. Zudem ist kürzlich eine neue Kooperation zwischen der vhs Landkreis Gießen, Main-Kinzig und Wetterau entstanden, um gemeinsam digitale Kurse anzubieten wovon alle Kooperationspartner aber auch die Kursteilnehmer/innen aus diesen drei Regionen profitieren werden. Neben der neuen Website soll auch der Bereich Online-Marketing und digitale Abwicklung weiter ausgebaut werden. So können sich Teilnehmer/innen Online anmelden, Online Feedback geben und bei Facebook die neuesten Informationen rund um die vhs wetterau bekommen.

Herr Schütz beschreibt das Ziel der vhs Wetterau mit den Worten: „Wir möchten mit einem breiten Bildungsangebot an Präsenz und Online-Kursen und Veranstaltungen alle Bürgerinnen und Bürger in der Wetterau erreichen“. Die vhs Verantwortlichen hoffen, dass neben den digitalen Angeboten auch bald wieder Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Auf die Herausgabe eines Programmhefts musste Corona bedingt Anfang des Jahres verzichtet werden, dafür gab es eine Postkartenwerbeaktion.

„Die inhaltliche Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern im Bildungsbereich auf Basis von gemeinsamen Werten und Vertrauen ist für uns von großer Bedeutung, deswegen habe ich die Kontaktaufnahme durch das Bildungsforum Friedberg sehr begrüßt.“, so Daniel Schütz.

Gerne wird das Bildungsforum künftig, wie auch in der Vergangenheit, auf die vhs Angebote über den Bildungsforum Mailverteiler hinweisen. Denkbar wären auch gemeinsame Veranstaltungen in Friedberg zu aktuellen Bildungsthemen. Hierzu kam aus den Reihen des Bildungsforums verschiedene inhaltliche Anregungen zu den Themen Stadtplanung, Inklusion oder Schule und Gesellschaft.

Ausführlich diskutierten die Gesprächsteilnehmer/innen auch die Frage, in welcher Form man in Friedberg die zahlreichen (online-) Bildungsangebote von staatlichen, kommunalen, privaten, kirchlichen und vereinsmäßig organisierten Bildungsanbietern übersichtlich und nutzerfreundlich auf einer Internet-Plattform präsentieren könnte. Ob dies möglicherweise in Kooperation mit der technischen Kompetenz der THM-Mittelhessen und mit Unterstützung der Stadt Friedberg sowie dem Stadtmarketing Friedberg e.V. gelingen kann, wird das Bildungsforum in weiteren Gesprächen mit den Verantwortlichen in den drei Institutionen erörtern.

Das Bildungsforum Friedberg versteht sich als kompetenten Kooperations- und Netzwerkpartner in Bildungsfragen, der als Teil des Stadtmarketing Friedberg e. V. mit seinen Aktivitäten seit 2008 immer wieder auf die Bedeutung der Kreisstadt Friedberg als „Stadt der Bildung“ mit seinen über 70 Bildungseinrichtungen aufmerksam macht.

„Bildung ist und bleibt ein wichtiger Standortfaktor für Friedberg,“ so der Kommentar aus dem anwesenden Kreis der Mitglieder des Bildungsforums. Ihre langjährige Berufserfahrung  im Bildungsbereich - von der Hochschule, über berufliche und allgemeinbildende Schulen bis zu  kulturellen und kirchlichen Bildungseinrichtungen – werden sie nutzen, um immer wieder dieses Potenzial der Stadt sichtbar zu machen.

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Mitglieder des Bildungsforums Friedberg im online Gespräch mit vhs Leiter Daniel Schütz und Anna Möller, Programmbereichsleiterin für Gesellschaft & Kunst und Kultur